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Client-Management unter Mac OS X
Hilfsmittel für Systemadministratoren |
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Wie kann eine Musterkonfiguration am effizientesten auf andere Geräte übertragen werden? Und wie wird sie dort am einfachsten à jour gehalten? Dies sind nach wie vor zwei zentrale Fragen bei der Betreuung von PCs. Im folgenden Szenario schildern wir in geraffter Form einen möglich Ablauf samt der verwendeten Tools. Das Besondere daran ist, dass Sie sich für all diese Aufgaben nicht ein einziges Mal von Ihrem Platz weg bewegen müssen!
Phase 1: Das Muster verteilen
Als erstes «setzen» Sie einen Muster-Computer mit allen Programmen, Treibern und Systemupdates auf. Mit Carbon Copy Cloner erstellen Sie anschliessend eine Image-Datei dieser Konfiguration und platzieren diese auf einem Mac OS X Server. Auf dem Server erstellen Sie zudem mit NetRestore ein Netboot-Image, das es Ihnen ermöglicht, die Computer mit Netbooting aufzustarten und das Image der Musterkonfiguration auf die Festplatte zu übertragen. Mit Apple Remote Desktop aktivieren Sie auf allen Geräten das Netboot-Image als Bootvolume und starten die Computer neu. Die Musterkonfiguration wird jetzt automatisch übertragen und anschliessend die Computer mit der neuen Konfiguration gestartet.
Phase 2: Die Systeme unterhalten
Wenn Sie Systemupdates oder Programm-Installationen vornehmen, tun Sie dies an Ihrem Muster-Computer und übertragen die Aktualisierungen mit radmind auf den Server. Wenn sich ein Benutzer an einem der Computer in Ihrer Anlage abmeldet, wird – gesteuert durch iHook – überprüft, ob auf dem Server Aktualisierungen vorhanden sind. Diese werden dann mit radmind automatisch auf den Computer übertragen, so dass Updates und neue Programme allen Benutzern zur Verfügung stehen.
Die im «Szenario» verwendeten Produkte im Einzelnen: |
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Carbon Copy Cloner

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Carbon Copy Cloner ist ein Dienstprogramm, das es ermöglicht,
a) ein bootfähiges Backup des Systems zu erstellen,
b) ein System auf einen anderen Computer oder eine andere Festplatte zu klonen,
c) automatisierte Backups einzurichten und
d) Diskimages vom System zu erstellen.
Diskimages können zudem so erstellt werden, dass sie auch als Netboot- oder ASR-Image verwendet werden können. Mit Hilfe eines Netboot-Images und einem Mac OS X-Server können Computer ohne eigenes System aufgestartet werden; System und Programme werden dabei übers Netzwerk vom Server geladen. ASR-Images (Apple Software Restore) werden benötigt, um ein System aus einer Imagedatei wieder herzustellen.
Informationen: www.bombich.com/software/ccc.html
Lizenz: Donation-Ware
Positiv: Einfach und zuverlässig in der Handhabung. Das Werkzeug für Administratoren!
Negativ: – |
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NetRestore

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Basierend auf Apples Software Restore Technologie wird NetRestore dazu verwendet, ein Festplatten-Image einer Musterkonfiguration auf die Festplatte eines Computers zu überspielen. Die Image-Datei kann sich auf einer lokalen Festplatte (z.B. einer externen FireWire-Festplatte), einem Fileserver (AFP) oder einem Webserver (HTTP) befinden. Im Zusammenspiel mit Netbooting wird NetRestore dazu verwendet, Dutzende von Computern einer Schule oder Firma vollautomatisch aufzusetzen; mit System und sämtlicher Anwendersoftware. NetRestore ist einfach in der Bedienung und flexibel auf die Besonderheiten der jeweiligen Umgebung anpassbar.
Informationen: www.bombich.com/software/netrestore.html
Lizenz: Donation Ware
Positiv: Einfach und zuverlässig in der Handhabung, gut anpassbar.
Negativ: –
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Appe Remote Desktop

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Apple Remote Desktop mit Bildschirmfreigabe in Echtzeit bietet sich als Lösung für das Desktop-Management sowohl für den Bildungsbereich als auch für Unternehmen an. Pädagogen können die Bildschirme der Schüler und Studenten überwachen, für die Gruppe bestimmte Schrittfolgen demonstrieren und Einzelnen gezielt Hilfestellung bieten. Systemadministratoren können Systeme per Fernzugriff konfigurieren, Software verteilen, Online-Unterstützung zur Verfügung stellen und Reports zu Software- und Hardware-Konfigurationen von jedem Standort aus erstellen.
Informationen: www.apple.com/chde/remotedesktop/
Lizenz: 10 Clients EDU-Preis Fr. 300.-; unbegrenzte Clients EDU-Preis Fr. 600.-
Positiv: Übersichtliche Benutzeroberfläche, kombinierte Verwendung im Unterricht und in der Systemadministration, umfangreiche Funktionen.
Negativ: Für die Softwareverteilung müssen alle Geräte eingeschaltet sein. |
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Radmind

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radmind (remote administration daemon) ist ein Client-Management-System, das es erlaubt, auf einem Computer eine Konfiguration zu erstellen und diese auf mehrere Computer zu verteilen. Von grossem Nutzen ist die Möglichkeit, neue Programme und Updates auf einem einzigen Computer zu installieren und alle notwendigen Änderungen auf andere Geräte zu übertragen. Sie können radmind z.B. dazu verwenden, Computersysteme in einem Informatikzimmer jede Nacht in den Originalzustand zurück zu versetzen oder Systemupdates und neue Programme nach Bedarf zu verteilen.
Informationen: www.radmind.org
Lizenz: Open Source
Positiv: Systemupdates und Installationen können terminiert werden, die Clients müssen nicht in Betrieb sein.
Negativ: unvollständige Dokumentation, erfordert gute Kenntnisse der Systemdateien in Mac OS X |
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iHook

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iHook bietet eine grafische Benutzeroberfläche zur Ausführung von Kommandozeilen-Scripts. Script-Autoren erhalten damit die Möglichkeit, ein grafisches Feedback für die Benutzer zur Verfügung zu stellen, ohne dass sie dafür die Programmierung von Benutzeroberflächen für Mac OS X erlernen müssen. iHook erreicht dies durch seine Fähigkeit, Scriptanweisungen zu verstehen und seine eigene Benutzeroberfläche entsprechend anzupassen. Ein einfaches Shell-Script erhält dadurch eine vollständige Aqua-Oberfläche mit Fortschritts-Balken, Schaltflächen und Ziehfächern. Wenn iHook im Finder startet, wird der Benutzer aufgefordert, das entsprechende Script auszuwählen. iHook unterstützt auch drag&drop, d.h. ein Script kann zur Ausführung auf das Programm-Symbol gezogen werden. Daneben ist iHook sehr nützlich als Benutzeroberfläche für Login- und Logout-Hooks, d.h. für Scripts, die automatisch gestartet werden, wenn ein Benutzer sich an- oder abmeldet.
Informationen: www.ihook.org
Lizenz: Open Source
Positiv: Benutzer muss keine Kommandozeilen-Befehle verstehen um vorhandene Scripts ausführen zu können. Der Ablauf eines Scripts wird grafisch sichtbar gemacht.
Negativ: unvollständige Dokumentation |
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Die Ingeno stellt die Erfahrungen auf diesem Gebiet gerne auch Ihrer Schule bzw. Ihrem Betrieb zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns:
Ingeno Edu-Team
Markus Gaegauf und Andreas Oettli
Tel. 01 406 12 12
E-Mail:
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